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Bei Fragen und Anregungen zu Medienmitteilungen kontaktieren Sie bitte:
Tobias Herbst, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 052 625 26 51

31.07.2019 Restwasser: Wenn Flüsse nicht mehr fliessen

Vielen Schweizer Flüssen fehlt es an Wasser. Grund dafür sind Wasserentnahmen zur Stromerzeugung. In Rheinau leiten die Kraftwerksbetreiber zeitweise fast 99 Prozent des Flusswassers in den Kraftwerksstollen. Die ökologischen Auswirkungen sind enorm. Daher verpflichtete das Gewässerschutzgesetz die Kantone, bis 2012 angemessene Restwassermengen sicherzustellen und bestehende Wasserentnahmen zu sanieren. Ein Bericht des BAFU zeigt nun: Nicht nur in Rheinau ist die Umsetzung weiterhin offen.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva

 

Hintergründe
Bericht des BAFU "Restwassersanierungen nach Art. 80 ff. GSchG: Stand Ende 2018 und Entwicklung seit Ende 2016" (03.07.2019)

Bericht des BAFU "Auswirkungen des Vollzugs der Restwasserbestimmungen im Gewässerschutzgesetz (GSchG) auf die Produktion bei Wasserkraftwerken" (08.07.2019)

 

Medienfotos zur freien Verwendung

Wehr, Kraftwerk Rheinau

Restwasserstrecke, Kraftwerk Rheinau
(Bildrechte: Aqua Viva)

 

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Bereichsleiter Gewässerschutz Aqua Viva
Tel.: 052 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Medienverantwortlicher
Tobias Herbst, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Aqua Viva
Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

03.07.2019 Nicht bewilligte Bauarbeiten am Chräbslibach gefährden geschützte Steinkrebspopulation

Am Chräbslibach in Freienbach lebt eine der letzten Populationen des gefährdeten Steinkrebses im Kanton Schwyz. Bauarbeiten im Uferbereich sowie die Eindolung eines Nebenarms bedrohen nun deren Bestand. Ein Pächter führte die Massnahmen ohne Baubewilligung durch. Gegen das nachträgliche Baugesuch erhob Aqua Viva am 27. Juni 2019 Einsprache.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Stellvertretender Geschäftsführer Aqua Viva

Tel.: 052 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Medienverantwortlicher

Tobias Herbst, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Aqua Viva

Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

01.07.2019 Wasserkraftwerk Thorenberg: Aqua Viva reicht Beschwerde ein

Der Kanton Luzern und die Gemeinde Malters haben im Mai 2019 Pläne zur Herstellung der Fischgängigkeit des Kleinwasserkraftwerks Thorenberg bewilligt.
Aqua Viva begrüsst das Vorhaben, beanstandet aber fachliche Mängel sowie die Missachtung von Beteiligungsrechten. Am 24. Juni 2019 hat die Gewässerschutz-organisation daher eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtsgericht des Kantons Luzern eingereicht, mit der sie die Aufhebung der Baubewilligung und einen Neuentscheid fordert.

 

Medienmitteilung Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte
Benjamin Leimgruber, Stellvertretender Geschäftsführer Aqua Viva
Tel.: 052 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Medienverantwortlicher
Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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25.06.2019 Grimsel-Staumauer: Naturschutzorganisationen ziehen vor Bundesgericht

Mit seinem Urteil vom 25. Mai 2019 erklärt das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Erhöhung der Grimsel-Staumauer für zulässig. Am 24. Juni 2019 haben Aqua Viva und die Schweizerische Greinastiftung mit Unterstützung des Grimselvereins dagegen Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Der Konflikt um die Wasserkraftnutzung unterhalb des Unteraargletscher geht damit in die nächste Runde.

 

Medienmitteilung Aqua Viva

 

Chronologie der Ereignisse sowie Interview mit Peter Anderegg (ehemaliger Präsident des Grimselvereins) zur Wasserkraftnutzung an der Grimsel (aus aqua viva 3/2016)

 

Medienfotos zur freien Verwendung

Moorlandschaft Grimsel

Moorlandschaft Grimsel Wollgras
(Bildrechte: Aqua Viva)

 

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Stellvertretender Geschäftsführer Aqua Viva
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Medienverantwortlicher

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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14.06.2019 Wasserflugplatz Wangen: Bundesamt für Raumentwicklung übergeht Umweltschutzorganisationen

Das vom Bundesrat am 14. November 2018 verabschiedete Objektblatt zum Wasserflugplatz Wangen (Kanton Zürich) beinhaltet laut Aqua Viva und anderen Umweltschutzorganisationen naturschutzfachliche Mängel. In einer Stellungnahme haben sie das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) darauf hingewiesen. Das ARE weigert sich bis heute die Stellungnahme öffentlich zu behandeln und in den Prüfungsbericht aufzunehmen. Ein gravierender Verfahrensfehler mit weitreichenden Folgen für Mensch und Natur.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva

Stellungnahme Umweltschutzorganisationen
Objektblatt Wangen

 

Medienfotos zur freien Verwendung

Nueoler Ried

Züricher Obersee bei Nueolen

(Bildrechte: Aqua Viva)

 

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Stellvertretender Geschäftsführer Aqua Viva
Tel.: 052 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Medienverantwortlicher

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

06.06.2019 Standesinitiative gefährdet Klimaschutz und Artenvielfalt

Mit der Standesinitiative «Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Moorlandschaften ermöglichen» will der Kanton Bern den Bau von Wasserkraftwerken und Staumauern in geschützten Mooren und Moorlandschaften ermöglichen. Der Ständerat hat sich bereits gegen die Initiative ausgesprochen. Am 11. Juni folgt die Entscheidung im Nationalrat. Sollte dieser nicht dem Ständerat folgen, droht der Verlust wertvoller Lebensräume, welche als Kohlenstoffsenken auch zum Klimaschutz beitragen.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva

Hintergrundartikel zum Thema Morrschutz in der Schweiz (aus aqua viva 3/2016)

 

Medienfotos zur freien Verwendung

Moorlandschaft Grimsel

Moorlandschaft Grimsel Wollgras
(Bildrechte: Aqua Viva)

 

Weitere Auskünfte

Thomas Weibel, Präsident Aqua Viva, Nationalrat
Tel.: 078 602 13 57, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Benjamin Leimgruber, Stellvertretender Geschäftsführer Aqua Viva
Tel.: 052 625 26 67, Mobil: 078 736 61 81, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Medienverantwortlicher

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

27.05.2019 Gerichtsentscheid zu Grimsel-Staumauer bedeutet den Verlust einer einzigartigen Naturlandschaft

Laut einem Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern dürfen die Staumauern am Grimselsee um 23 Meter erhöht werden. Das hat zur Folge, dass sich der Seespiegel hebt und zahlreiche Moorbiotope und teilweise jahrhundertealte Arven geflutet werden. Das bis zu 80 Jahre alte Gletschervorfeld wird komplett zerstört.

Gemeinsame Medienmitteilung von WWF Schweiz, Schweizerische Greina-Stiftung zur Erhaltung der alpinen Fliessgewässer, Pro Natura, Schweizerischer Bund für Naturschutz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Aqua Viva, Schweizerische Energie-Stiftung, Greenpeace Schweiz, Grimselverein

06.05.2019 Aqua Viva fürchtet Dammbruch im Gewässerschutz

Im Jahresbericht 2018 zeigt Aqua Viva anhand unterschiedlicher Beispiele, dass der Erhalt und die Wiederherstellung natürlicher Gewässerlebensräume immer häufiger konkurrierenden Interessen zum Opfer fallen. Die Gewässerschutzorganisation wirft Politik und Verwaltung vor, bestehendes Recht nicht konsequent umzusetzen und immer stärker zu verwässern.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva
Aqua Viva Jahresbericht 2018

 

Medienfotos zur freien Verwendung

Die Rümligschlucht

Kinder auf Entdeckungstour
(Bildrechte: Aqua Viva)

 

Weitere Auskünfte:

Antonia Eisenhut, Aqua Viva, Geschäftsführerin

Tel.: +41 52 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +41 52 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

03.05.2019 Neuer Geschäftsführer bei Aqua Viva

Dr. Hanspeter Steinmetz wird ab 1. Juli 2019 neuer Geschäftsführer der nationalen Gewässerschutzorganisation Aqua Viva. Er folgt auf Antonia Eisenhut, die den Verein nach mehr als vier Jahren erfolgreicher Arbeit auf eigenen Wunsch verlässt.

 

Medienmitteilung von Aqua Viva

 

Medienfoto zur freien Verwendung

Antonia Eisenhut und Hanspeter Steinmetz am Rhein

Bildrechte: Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte:

Thomas Weibel, Präsident Aqua Viva
Tel.: 078 602 13 57, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva
Tel.: 076 477 96 03, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hanspeter Steinmetz, zukünftiger Geschäftsführer Aqua Viva
Tel.: 079 713 17 96, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tobias Herbst, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Aqua Viva
Tel.: 076 477 96 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

30.04.2019 Gewässerschutz: Albert Rösti contra Biodiversität

Rösti will mit einer Anpassung des Wasserrechtsgesetzes (WRG) den Gewässerschutz durch erleichterte Neukonzessionierungen für Wasserkraftwerksbetreiber aushöhlen. Der Vorschlag wurde heute von einer Mehrheit der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrats verabschiedet. Der Präsident des schweizerischen Wasserwirtschaftsverbandes verspricht damit den Kraftwerksbetreibern ein Zückerchen auf Kosten unserer arg bedrohten Biodiversität.

 

Gemeinsame Medienmitteilung von Aqua Viva, Pro Natura, Schweizerischer Fischerei-Verband und WWF Schweiz

Communiqué de presse commun de Aqua Viva, Pro Natura, Directeur Fédération Suisse de Pêche et WWF Suisse

 

Mehr zum Thema unter: www.aquaviva.ch/politik/positionen

 

Pressebild zur freien Verwendung:
Ersatzmassnahme Kraftwerk Eglisau
Bildrechte: Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte

Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva,
Tel. 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Michael Casanova, Projektleiter Gewässerschutz und Energiepolitik, Pro Natura,
Tel. 061 317 92 29, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Philipp Sicher, Geschäftsführer Schweizerischer Fischerei-Verband,
Tel. 079 218 59 21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Julia Brändle, Projektleiterin aquatische Biodiversität, WWF Schweiz,
Tel. 076 552 18 08, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

26.04.2019 Tag der Schifffahrt: Wasser-Entdecker-Tag mit Aqua Viva für Kinder und Familien

"Willkommen an Bord, grosse Matrosen und kleine Kapitäne!" So begrüssen Aqua Viva und die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) am Sonntag, 5. Mai 2019, die Familien mit ihren Kindern an Bord. Am Tag der Schifffahrt gehen Kinder auf der Rheinstrecke zwischen Schaffhausen und Diessenhofen auf Entdeckungsreise! Mit Feldstecher und Forscherheft ausgerüstet, gehen sie dem Leben am und im Fluss auf den Grund.

 

Gemeinsame Medienmitteilung von URh und Aqua Viva

 

Pressebilder zur freien Verwendung:

Kinder auf Entdeckungstour

Steinfliegenlarve im Becher

Bildrechte: Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte:

Remo Rey, Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG, Geschäftsführer
Tel.: +41 52 634 08 80, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.urh.ch

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +41 52 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.aquaviva.ch

 

12.04.2019 Geführte Naturerlebnisfahrt entlang des Hochrheins

„RheinErfahren“ heisst das neue Exkursions-Angebot von Aqua Viva (ehemals Rheinaubund) und der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URh). Auf Kursschiffen zwischen Schaffhausen und Diessenhofen präsentieren die Veranstalter zukünftig Anekdoten und Geschichten zur atemberaubenden Natur- und Wasserlandschaft entlang des Hochrheins.

 

Gemeinsame Medienmitteilung von Aqua Viva und URh

 

Pressebilder zur freien Verwendung:

Gruppenbild (von links nach rechts): Walter Vogelsanger (Kraftwerk Schaffhausen), Antonia Eisenhut (Aqua Viva), Remo Rey (URh) (Bildrechte: Aqua Viva)

RheinErfahren (1) (Bildrechte: URh, Fotograf Patrick Stoll)

RheinErfahren (2) (Bildrechte: URh, Fotograf Patrick Stoll)

 

Weitere Auskünfte:
Remo Rey, Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG, Geschäftsführer
Tel.: +41 52 634 08 80, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.urh.ch

Antonia Eisenhut, Aqua Viva, Geschäftsführerin
Tel.: +41 52 625 26 67, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.aquaviva.ch

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +41 52 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.aquaviva.ch

 

28.03.2019 Start ins Umweltbildungsjahr 2019 – Klimawandel kindgerecht erklärt

Rund 20 Mitarbeitende von Aqua Viva treffen sich am heutigen Donnerstag zur Weiterbildung in Biel. Es geht um den Klimawandel und seine Folgen für die heimischen Gewässer. Mit diesem Thema startet die Gewässerschutzorganisation in das Umweltbildungsjahr 2019.

 Medienmitteilung von Aqua Viva

 

Pressebilder zur freien Verwendung:

Wassererlebnistag Aqua Viva

Gruppenbild Exkursionsleitende Aqua Viva

Bildrechte: Aqua Viva

 

Weitere Auskünfte (per E-Mail; telefonisch ab 1. April 2019):
Salome Steiner, Aqua Viva, Leiterin Erlebnis und Bildung
Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tobias Herbst, Aqua Viva, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 052 625 26 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

14.02.2019 Wasserkraftwerke dürfen nicht aus der Pflicht entlassen werden

Gemeinsame Medienmitteilung von Pro Natura, Aqua Viva, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Schweizerischer Fischerei-Verband

Bestehende Wasserkraftwerke sollen ihre Eingriffe in schutzwürdige Lebensräume künftig nicht mehr ersetzen müssen. Dies verlangt eine Parlamentarische Initiative von Nationalrat Albert Rösti. Pro Natura, Aqua Viva, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband lehnen diesen Vorschlag zur Änderung des Wasserkraftgesetzes entschieden ab. Sie fordern, dass Kraftwerksbetreiber endlich ihre Pflichten zum Schutz von Natur und Landschaft erfüllen – und damit auch die angerichteten ökologischen Schäden kompensieren.

Gemeinsame Medienmitteilung

Weitere Auskünfte

Michael Casanova, Projektleiter Gewässerschutz und Energiepolitik, Pro Natura, Tel. 061 317 92 29, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, Tel. 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Julia Brändle, Projektleiterin aquatische Biodiversität, WWF Schweiz, Tel. 076 552 18 08, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Philipp Sicher, Geschäftsführer Schweizerischer Fischerei-Verband, Tel. 079 218 59 21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Werner Müller, Geschäftsführer BirdLife Schweiz, Tel. 079 448 80 36, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

23.01.2019 Kraftwerk Rheinau: Jetzt reicht’s!

Seit 1957 wird das Kraftwerk Rheinau nahezu ohne Restwasser betrieben. Sämtliche Fristen zur Behebung der prekären Zustände sind ungenutzt verstrichen. Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva fordert die ursprüngliche Dynamik in der Rheinschlaufe zurück. Die längst fällige Restwassersanierung muss nun erfolgen. Auch eine transparente Planung, was mit dem Kraftwerk Rheinau nach dem Konzessionsablauf 2036 geschehen soll, tut Not – und bietet riesige Chancen.

Medienmitteilung von Aqua Viva

zum Artikel Rheinau>

weitere Hintergrundinfo>

Weitere Auskünfte
Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bilder

Abbildung 1 © Leo Wehrli, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv (6500KB); Legende: Vor dem Bau des Kraftwerks strömte der Rhein dynamisch um die Insel Rheinau (1942).

Abbildung 2 © Leo Wehrli, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv (4900KB); Legende: Provisorisches Baugespann für den Bau des Stauwerk-Maschinenhauses 1948. Gut sichtbar sind aktive Erosionsprozesse auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins. Solche sich laufend verändernde Ufer, wie hier auf der Deutschen Seite des Rheins, sind ökologisch sehr wertvoll. Sie fehlen heute vollständig.

Abbildung 3 © Ueli Ochsenbein, Aqua Viva (9700KB); Legende/Bemerkung: Dieselbe Stelle wie Abbildung 2, Frühjahr 2018

Abbildung 4 © Archiv Naturforschende Gesellschaft Schaffhausen (1700KB); Legende: Die Stromschnellen zwischen dem Rheinfall und dem Kraftwerk – hier die "Hexe" unterhalb Dachsen um 1952 – sind alle im Stau verschwunden. Heute existieren am ganzen Hochrhein bis Basel nur noch die Schnellen beim Koblenzer Laufen.

Abbildung 5 © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv (1800KB); Legende: Historische Darstellung der Rheinschlaufe bei Rheinau um 1920. Gut sichtbar sind die aktiven Erosionsprozesse am Prallhang gegenüber der Klosterinsel, Ausdruck der natürlichen Gewässerdynamik.

06.11.2018 Für eine lebendige Thur!

06.11.2018

An der Thurtagung vom 8. November 2018 in Weinfelden wird die Vergangenheit und die Zukunft der Thur betrachtet. Die Umwelt- und Fischreiverbände (zusammengeschlossen in der IG "Lebendige Thur") beklagen die schleppende oder ausbleibende Revitalisierung der Thur. Ihnen geht die vor zwei Jahrzehnten auf dem Säntis beschlossene Revitalisierung viel zu langsam. Mit einem neuen 10-Punkte-Plan fordern sie nun eine rasche Umsetzung der überfälligen Aufwertungen - für eine lebendige Thur!

Einen Einblick in diese Grundlagen und ihren 10-Punkte-Plan gewähren die in der «IG lebendige Thur» vereinten Umwelt- und Fischereiverbände an der kommenden Thurtagung. Bleibt zu wünschen, dass die Behörden den Schwung aufnehmen und sich durchsetzen können.

Medienmitteilung der IG Lebendige Thur

10-Punkte-Plan der Umweltverbände

Bilder: © P. Rey - IG Lebendige Thur (Thur_Visualisierung_Frauenfeld 1400KB); Legende: Visualisierung der Thur bei der Murgmündung unterhalb Frauenfeld.  © P. Rey - IG Lebendige Thur (Thur_Heute_Frauenfeld 14200KB); Legende: Heutiger Zustand der Thur bei der Murgmündung unterhalb Frauenfeld.

Weitere Auskünfte

Christian Hossli, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 625 26 67, 079 743 67 06, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

10.07.2018 Zukunft Nuolen See – wo bleibt die Vision? Stellungnahme zum Richtplan

Die Gemeinde Wangen ist an der Ausarbeitung eines Teilrichtplans für das Gebiet Nuolen See. Ein Gebiet wo vieles möglich wäre – wo ein Paradies für die breite Bevölkerung und viele Tiere und Pflanzen entstehen könnte. Der aktuelle Vorschlag schafft das nicht. Er zementiert die Gegebenheiten zum Wohle der Industrie und Baulandbesitzer.

Medienmitteilung von Aqua Viva

zur Stellunahme von Aqua Viva>

zum Bericht von ripa inculta! „Nuolen See - Potenzialanalyse und Konzept“>

Bilder: © Aqua Viva (Nuolen_See_Industrieanlagen 2483KB); Legende: Nuolen See heute mit den bestehenden Industrieanlagen in der Kibag Bucht.  © Aqua Viva (Nuolen_See_Hunzikerbucht 4895KB); Legende: Nuolen See heute im Gebiet der Hunzikerbucht – so und noch schöner könnte es im Gebiet Nuolen See in Zukunft überall sein.

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 625 26 67, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

09.07.2018 JEKAMI im Schutzgebiet - geplanten Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes

Bis heute war der Vorentwurf zur Änderung des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG) basierend auf der parlamentarischen Initiative «Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und ihre Aufgabe als Gutachterin» von Ständerat Joachim Eder in der Vernehmlassung. Mit der geplanten Revision würde das bestehende Schutzsystem inhaltlich und verfahrensrechtlich weitgehend ausgehöhlt, was nicht hinnehmbar ist und mit irreversiblen Eingriffen in bedeutende Landschaften, Naturdenkmäler und Ortsbilder verbunden wäre. Die Revisionsvorlage ist ein Schritt in die falsche Richtung und dezidiert abzulehnen.

Medienmitteilung von Aqua Viva

zur Stellunahme von Aqua Viva>

Bilder: © Aqua Viva (Ufenau 7954KB); Legende: BLN-Gebiet Frauenwinkel – Ufenau – Lützelau: Ohne die ENHK und die Einsprache von Aqua Viva stünde hier heute ein wuchtiger Neubau. Stattdessen wurde das historisch wertvolle "Haus zu den zwei Raben", das ehemalige Pächterhaus aus dem 17. Jahrhundert, sorgfältig saniert

Weitere Auskünfte
Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 076 477 96 03

19.03.2018 Radweg Wangental: Offener Brief der Umweltverbände an den Regierungsrat

.... Etwa zeitgleich wurde eine Antwort des Regierungsrates auf eine kleine Anfrage zum Projekt publik. Der Regierungsrat vertritt die Ansicht, dass der Weg als Trennung von Landwirtschaftsland und Gewässer als Gewässerschutzmassnahme anzusehen sei. Zudem wird angekündigt, dass der Gewässerraum im betreffenden Abschnitt einseitig ausgeschieden werden soll, um den Weg, der im Gewässerraum ja nicht zulässig wäre, dennoch bauen zu können.

Medieninformation von Pro Natura Schaffhausen und Aqua Viva

Aqua Viva und Pro Natura Schaffhausen legten diese Missstände in einem offenen Brief an die Gemeinde Wilchingen, den Regierungsrat sowie das kantonale Tiefbauamt dar.

Offener Brief:
https://www.aquaviva.ch/aktuell/news/961-radweg-wangental-sh-offener-brief-der-umweltverbaendean-den-regierungsrat
Antwort Regierungsrat auf die kleine Anfrage:
https://www.sh.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente_nicht_im_Formularpool/Parlament/KleineAnfragen/2017/KA-2017-18-a.pdf
Einsprache Wangental:
https://www.aquaviva.ch/aktuell/news/934-minimale-schaffhauser-gewaesserraeume
Weitere Auskünfte
Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 052 625 26 67, 076 477 96 03

 

15.03.2018 Eine Diskussion um Werte – doch das Problem liegt tiefer

Bis Mitte März konnten sich die Verbände zur geplanten Revision der Gewässerschutzverordnung (GSchV) äussern. Es geht um die Frage, wie viel Pflanzenschutzmittel (PSM), Medikamente und Industriechemikalien wir in unseren Gewässern tolerieren wollen – und wie diese Werte festgelegt werden sollen. Doch das eigentliche Problem wird aus Sicht von Aqua Viva nicht diskutiert: Ist im Bach zu viel Gift, passiert in den allermeisten Fällen nichts, wie das Beispiel der PSM exemplarisch aufzeigt.

Medienmitteilung

zur Stellungnahme>

Weitere Auskünfte
Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 076 477 96 03

02.03.2018 Erfolg für Umwelt- und Fischereiverbände im Rechtsfall Kraftwerk Waldemme

Die Umweltverbände WWF, Aqua Viva und Pro Natura, sowie der Schweizerische und Luzernische Fischereiverband freuen sich über das gestern erhaltene Urteil des Luzerner Kantonsgerichts zum geplanten Kraftwerk der CKW an der Waldemme. Das Gericht wertet die in der Restwasserstrecke gelegene Lammschlucht als eine schützenswerte Landschaft, welche so im Kanton kaum mehr anzutreffen ist. Dem Schutz werde zu wenig Beachtung geschenkt und die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks sei ungenügend nachgewiesen.

Medienmitteilung

Weitere Auskünfte

Kurt Eichenberger, Geschäftsleiter WWF Luzern, Tel.  079 830 96 80

Benjamin Leimgruber, Aqua Viva, Tel. 078 736 61 81

Thomas Stadler, Fischereiverband Luzern, Tel. 079 370 88 49 

16.02.2018 Retten wir die Zürcher Natur

Der Zürcher Natur geht es schlecht. Negativmeldungen über die natürliche Vielfalt sind heute eine bedrückende Routine. Jetzt ist Zeit zu handeln. Darum lancieren BirdLife Zürich, Pro Natura Zürich, WWF Zürich, Aqua Viva und der Fischereiverband Kanton Zürich die kantonale Natur-Initiative.

„Wir sind angewiesen darauf, dass es die Natur gut mit uns meint. Darum tun wir gut daran, wenn wir es gut mit der Natur meinen.“ Was wie ein PR-Text für die Initiative tönt, hat Regierungsrat Kägi anlässlich einer Bilanz zu 20 Jahren Naturschutz-Gesamtkonzept im Kanton Zürich gesagt. BirdLife Zürich, Pro Natura Zürich, WWF Zürich, Aqua Viva und der Fischereiverband Kanton Zürich nehmen Regierungsrat Kägi beim Wort. Sie lancieren die Natur-Initiative, um unsere Natur zu retten.

Medienmitteilung

 

www.natur-initiative.ch           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! '; document.write(''); document.write(addy_text20457); document.write('<\/a>'); //-->\n Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

facebook.com/naturinitiative    Twitter: @naturinitiative

 

Weitere Auskünfte

Andreas Hasler, Vertreter der Initiativorganisationen, 079 385 51 84

06.02.2018 Widerstand an der Trift – Gebirgsschönheit erhalten

Der Grimselverein und Aqua Viva wehren sich mit einer Einsprache gegen das geplante Kraftwerk Trift im Berner Oberland. Die einzigartige Landschaft unterhalb des Triftgletschers würde durch den Bau unwiederbringlich zerstört – für eine schweizweit mickrige Steigerung der Energieproduktion von lediglich 0.2%. Für die beiden Organisationen ist klar: In diesem Fall ist das nationale Interesse, diese einmalige Hochgebirgslandschaft zu schützen, höher zu gewichten als die Energieproduktion.

Medienmitteilung

zur Einsprache>

Bilder: © Grimselverein 3580KB; Legende: Triftgletscher und Triftsee. / © Aqua Viva 4355KB; Legende: Auenlandschaft am Triftwasser. / Eine Visualisierung des Projekts Speichersee und Kraftwerk Trift findet sich auf der Website der KWO http://www.grimselstrom.ch/assets/images/000000/trift.png

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 625 26 67, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hans Anderegg, Präsident Grimselverein, 079 394 37 71, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

30.01.2018 Rümlig und Suhre können sich ein Stück Freiheit bewahren

Aqua Viva und unzählige Fische freuen sich: Die Pläne für Kleinwasserkraftwerke am Rümlig (LU) sowie an der Suhre (AG) wurden von den Projektanten fallen gelassen. Wertvolle freifliessende Gewässerstrecken bleiben so erhalten. Der Einsatz von Aqua Viva für freie Flüsse sowie das angepasste Subventionierungsmodell zeigen Wirkung: Kleinwasserkraftwerke sind ohne die gewohnte staatliche Unterstützung bei Weitem nicht so rentabel, wie dies oftmals suggeriert wurde. Der zusätzliche Widerstand von Aqua Viva und anderen Umweltverbänden kann so Projekte verhindern, die für den Preis einer geringen Menge Energie lange Flussabschnitte zerstören – in einer Zeit, wo wir gute Alternativen haben.

Medienmitteilung

Weitere Auskünfte
Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 076 477 96 03

29.09.2017 Erst der Stollen, dann die Ökologie

Die Umweltverbände pochen trotz des vorzeitigen Baus des Hochwasserentlastungsstollens auf eine gesetzeskonforme Umsetzung der Revitalisierung der Sarneraa.

Dem Bau des Hochwasserentlastungsstollens bei Sarnen soll nichts im Weg stehen. Die Umweltverbände opponieren daher nicht gegen die gesprochene Teilbewilligung des Obwaldner Regierungsrats, welche eine zügige Umsetzung ermöglicht. Die von den Verbänden eingebrachten Einsprachepunkte bleiben aber bestehen – insbesondere die Notwendigkeit des geplanten Hilfswehrs Sarneraa ist strittig.

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

31.08.2017 Revitalisierung der Töss bei Pfungen-Neftenbach ist dringlich

Letzte Woche haben die Gemeinde Pfungen und der Kanton Zürich der Keller Ziegelei AG die Bewilligung erteilt, entlang der Töss im Gebiet „Wani“ eine 184 m lange Hochwasserschutzmauer
zu erstellen. Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva und der WWF hatten sich anfänglich gegen diese Mauer gestellt, weil sie im geschützten Gewässerraum erstellt wird und die dringend nötige Revitalisierung der Töss in diesem Abschnitt einschränkt. Dank der Bereitschaft der Keller Ziegelei AG, dem Kanton etwas weiter flussabwärts rund 20‘000 Quadratmeter Land abzutreten, konnte jedoch eine Lösung gefunden werden, welche den Hochwasserschutz und die ökologische Aufwertung nahezu gleichrangig berücksichtigt.

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Andri Bryner, Vorstandsmitglied Aqua Viva, 079 721 19 93

Bild: Aqua Viva (1200 KB) Legende: Begradigt, eingeengt, mit verbauten, kaum zugänglichen Ufern und mit Schwellen abgetreppt – eine ökologische
Aufwertung der Töss bei Pfungen ist dringend.

04.04.2017 Fluss frei! Ein Projekt für freie Flüsse, präsentiert am eco.naturkongress

Das neue Projekt der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva legt die Grundlagen zum eigentlich offensichtlichen: Schwellen und Querbauwerke, die nicht mehr ge-brauchtwerden, können aus dem Fluss entfernt werden. Das ist oft auch günstiger als eine aufwändige Sanierung. Am 12. eco.naturkongress in Basel, welcher im Zeichen von «Wasserschloss Schweiz in Gefahr» durchgeführt wurde, hat Aqua Viva das Pro-jekt vorgestellt und mit Fachinputs untermauert.

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Bilder: © River Design Group, Scott Wright (StearnsDam 4654KB / StearnsDam_after2 1606KB ); Legende: Rückbau des Stearns Damms am Crooked River in Oregon (USA) im Jahr 2013.

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Christian Hossli, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 052 625 26 67

19.12.2016 Hochwasserschutz – ja, aber richtig

Einsprache gegen Gesamtprojekt Hochwassersicherheit Sarneraatal

Das Projekt Hochwassersicherheit Sarneraatal ist umfangreich und komplex. Es müsste mit angemessenem finanziellem Aufwand das Maximum für Sicherheit und Natur herausholen. Die Umweltverbände haben es genau geprüft und erhebliche Unstimmigkeiten festgestellt: Sowohl für die Gewässerökologie als auch in Sachen Kosten kann das ausgeschriebene Pro-jekt stark optimiert werden. Darum erheben die Verbände Einsprache – und zeigen konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf.

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Einsprache

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ruedi Bösiger, Projektleiter Wasserbau WWF, 044 297 23 24, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07.12.2016 Höchste Zeit für neue Wege beim Kraftwerk Tuurau

Die Umwelt- und Fischereiorganisationen sind sich nach genauer Prüfung der Projektunterlagen einig: Der „Neubau Kraftwerk Tuurau“ an der Thur bei Bischofszell TG ist nicht tragbar. Sie haben darum gemeinsam Einsprache gegen das Bau- und Konzessionsprojekt „Neubau Kraftwerk Tuurau“ erhoben. Die weitere Beeinträchtigung von zwei Auengebieten von nationaler Bedeutung ist nicht zu verantworten und wiederspricht dem gesetzlich verankerten Auenschutz, welcher eine Wiederherstellung der dynamischen Auenfunktionen fordert.

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Bild: Aqua Viva (7.94 MB) Legende: Das bestehende Wehr des Kraftwerks Tuurau. Das Projekt sieht ein knapp 3 Meter höheres Wehr vor.

Einsprache Neubau Wasserkraftwerk Tuurau

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Benjamin Leimgruber, Bereichsleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 624 02 91, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christoph Maurer, vertritt den Fischereiverein Thur I, Thurgauer Fischereiverband und den Schweizerischen Fischereiverband, 071 221 12 61, 079 819 50 59, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

30.11.2016 Der Griff zur Waffe darf nicht willkürlich erfolgen

Stellungnahme zur Teilrevision des Jagdgesetzes
Aqua Viva spricht sich vehement dagegen aus, Probleme mit unseren Wildtieren durch vereinfachte Abschüsse zu regeln. Denn alle Untersuchungen deuten klar darauf hin: damit werden keine Probleme gelöst, eher neue geschaffen.

Die Gewässerschutzorganisation macht dies in der Stellungnahme zur Teilrevision des Jagdgesetzes klar.

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Stellungnahme Teilrevision Jagdgesetz

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

04.11.2016 Kraftwerk Aarau: Geschnetzelte Fische in Kauf genommen

Aqua Viva, ASA, der Aargauische Fischereiverband und WWF bedauern den Entscheid des Verwaltungsgerichts Aargau, wonach das Wasserkraftwerk Aarau keine weitere Prüfung von Lösungen zur Sicherstellung der Fischwanderung flussabwärts tätigen muss. Damit wird in Kauf genommen, dass vor allem grössere Fische wie der Aal bei der Turbinenpassage geschnetzelt werden.

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Ruedi Bösiger, Projektleiter «Lachs Comeback» WWF Schweiz, 079 646 41 62

Benjamin Leimgruber, Stv. Geschäftsführer und Bereichsleiter Gewässerschutz, 078 736 61 81

30.09.2016 Energiestrategie 2050: Nicht auf Kosten der letzten Gewässerjuwelen

Die Energiestrategie 2050 wurde in der Schlussabstimmung der Räte vom 30. September 2016 angenommen. Die Energiestrategie ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für eine nachhaltigere und gefahrenfreiere Energieversorgung der Schweiz. Aqua Viva begrüsst insbesondere den Atomausstieg und die Bestrebungen hinsichtlich Verbrauchereffizienz und Optimierung bestehender Anlagen. Leider erhöht die Energiestrategie auch den Nutzungsdruck auf unsere Fliessgewässer. Die Wasserkraft soll noch mehr zur Energieversorgung beitragen. Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva warnt vor einer Übernutzung unseres wertvollen Fliessgewässersystems.

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Thomas Weibel, Nationalrat GLP ZH, Präsident Aqua Viva, 078 602 13 57, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

15.09.2016 Gewässerschutz: Salamitaktik nicht länger tolerieren

Im Rahmen des Verordnungspakets „Umwelt Frühling 2017“ können die Umweltverbände bis heute, 15. September 2016, neben anderen auch zur Revision der Gewässerschutzverordnung Stellung nehmen. Die vorgeschlagenen Änderungen untergraben die wesentliche Raumsicherung für die Gewässer und zielen auf eine weitere Abschwächung des Gewässerschutzes ab. Damit würde der Kompromiss, welcher zum Rückzug der Initiative „Lebendige Gewässer“ geführt hat, verwässert – leider nicht zum ersten Mal. Aqua Viva wehrt sich entschieden gegen dieses Paradebeispiel von Salamitaktik.

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Benjamin Leimgruber, Stv. Geschäftsführer und Bereichsleiter Gewässerschutz, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

29.08.2016 Moorschutz: kein Luxus, sondern Notwendigkeit

Die Zeitschrift für Gewässerschutz aqua viva widmet ihre aktuelle Ausgabe dem Moorschutz. Zur rechten Zeit: Der Grosse Rat des Kantons Bern entscheidet nächste Woche über die Standesinitiative „Erneuerbare Energie in Moorlandschaften ermöglichen“. Diese verlangt, dass Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien von nationalem Interesse neu auch in Mooren und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und gesamtschweizerischer Bedeutung erstellt werden dürfen. Damit untergräbt sie den Volkswillen, der sich in der Annahme der Rothenthurm-Initiative deutlich manifestierte. Pro Natura Bern, WWF, Aqua Viva und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz empfehlen die Motion dringend zur Ablehnung.

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Jan Ryser, Geschäftsführer Pro Natura Bern, 031 352 66 00

25.07.2016 Die Mückensituation 2016 oder der Sturm im Auentümpel

Die Stechmücken bewegen. Landauf landab wird nach dem feuchten Frühjahr von besonders aktiven Blutsaugern berichtet. Ganze Schwärme stürzen sich gemäss Aussagen einiger Medien auf die Bevölkerung. Insbesondere der Fall der Zürcher Thurauen wird heiss diskutiert. Was ist wirklich dran an der „Mückenplage 2016“ in den Thurauen? Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva hat ein Positionspapier mit Interview einer Anwohnerin zur Thematik verfasst.

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Weitere Informationen sowie ein Interview mit einer betroffenen Anwohnerin finden Sie in unserem Positionspapier: www.aquaviva.ch/politik/positionen
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14.07.2016 Innovative Lösungen für unsere Gewässer sind gefragt – Rückbauten kein Tabu

Gewässer sind nach wie vor die am meisten bedrohten Lebensräume der Schweiz. Besonders unter Druck stehen grosse Fliessgewässer wie Rhein und Aare. Die heute vorgestellten Ergebnissen aus dem Projekt „Nationale Beobachtung Oberflächengewässerqualität“ des Bundesamtes für Umwelt geben eine umfassende Datengrundlage über den Zustand unserer Fliessgewässer – und geben uns damit die Möglichkeit, gezielt zu reagieren. Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva fordert einen umfassenden Schutz der letzten freifliessenden und natürlichen Gewässerstrecken. Dabei unterstützt Aqua Viva innovative Lösungen und den Mut, scheinbar Undenkbares zu denken und umzusetzen – beispielsweise beim Kraftwerk Rheinau.

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Bericht NAWA 2016: www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/01860/index.html?lang=de (Zustand der Schweizer Fliessgewässer)

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva

052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

06.07.2016 Letzte Moore der Energiegewinnung opfern?

Reaktion auf den Vorstoss «Erneuerbare Energie in Moorlandschaften ermöglichen»

Die letzten überhaupt verbleibenden Schweizer Moore bedecken noch 10 Prozent ihrer ursprünglichen Fläche. Bei einer Annahme eines nun eingereichten Vorstosses aus dem Berner Regierungsrat würde der in der Verfassung verankerte Moorschutz aufgeweicht und die Zerstörung der letzten Moor-Relikte in der Schweiz möglich.

Aqua Viva spricht sich vehement gegen die Motion «Erneuerbare Energie in Moorlandschaften ermöglichen» aus. Der Grosse Rat des Kantons Bern wird in der Septembersession über die Standesinitiative entscheiden.

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20.05.2016 Der Europäische Aal – Ein bedrohtes Naturwunder

World Fish Migration Days, 21. Mai 2016

Der Europäische Aal ist nicht der schönste Fisch, aber einer der geheimnisvollsten. Er kann einige Wunder vollbringen. Der Aal kann sich nicht nur im Wasser, sondern auch an Land fortbewegen. Er kann bis 50 Jahre alt werden und pflanzt sich trotzdem meist nur einmal fort. Für die Fortpflanzung legt er mehr als 5000 Kilometer zurück ohne zu fressen. Das Wunder Aal ist aber leider bedroht – auch durch Wanderhindernisse. Wir müssen handeln und schnellstens Fischabstiegsanlagen bauen. Im Rahmen des World Fish Migration Days am 21. Mai 2016 macht Aqua Viva darauf aufmerksam und fordert die Sicherstellung der Fischwanderung.

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Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 624 02 91, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

17.05.2016 Faszination lebendiger Gewässer

Aqua Viva-Kurzfilm / Mitgliederversammlung

Die Faszination für lebendige Gewässer erschliesst sich durch den neu produzierten Kurzfilm von Aqua Viva, welcher heute veröffentlicht wird. Der Kurzfilm wird anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung von Aqua Viva am 28. Mai im Naturama Aarau gezeigt. Vorgängig findet eine von den vereinigten Fischereiverbänden Aarau Brugg geführte Exkursion in die faszinierende Landschaft des Auenschutzparks Aargau statt. Gäste sind herzlich willkommen.

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Bild aus Kurzfilm "Wasserglück"; Bild: Aqua Viva (93 KB); Legende: Fische, Kiesbänke und viel Raum für den Fluss – Jorina ist von der Sense begeistert.

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Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

04.05.2016 Aqua Viva zeichnet Idee für sicheres Trinkwasser aus

Aqua Viva-Sonderpreis am Nationalen Wettbewerb von „Schweizer Jugend forscht“

Aqua Viva freut sich sehr, ihren Sonderpreis am Nationalen Wettbewerb von „Schweizer Jugend forscht“ an Luise Puls vom Gymnasium Leonhard, Basel Stadt, zu vergeben. Luise Puls hat ermittelt, wie Trinkwasser auf relativ einfache Weise mit Sonnenenergie aufbereiten werden kann. Das könnte für viele Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser hilfreich sein.

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Luise Puls, Bild: Schweizer Jugend forscht (7.48 MB); Luise Puls präsentiert ihre Arbeit: Eine durchsichtige Plastiktüte, eine schwarze Platte und zwei Stunden Sonnenschein braucht es, um Wasser trinkbar zu machen.

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Salome Steiner, Bereichsleiterin Umweltbildung Aqua Viva, 052 624 02 90, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

02.02.2016 Schutz der Fliessstrecken bleibt zurück

Wertvolle Fliessgewässerstrecken sind nur national geschützt, wenn es sich um Auen, bedeutende Landschaften oder Naturdenkmäler handelt. Gerade freifliessende Flussstrecken sind in der Schweiz sehr selten geworden. Leider greifen die Kriterien des nationalen Schutzes hier nicht immer. Aqua Viva fordert darum einen möglichst absoluten und umfassenden Schutz der letzten freifliessenden Flussabschnitte.

Medienmitteilung

Stellungnahme

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Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 624 02 91, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

22.12.2015 Grimsel: Good News für den Moorschutz

Das Verwaltungsgericht Bern hat entschieden: Die Grimsel-Staumauererhöhung ist nicht rechtens. Die wertvollen Moorbiotope und die Moorlandschaft an der Grimsel dürfen nicht geflutet werden. Die Umweltverbände sind erleichtert und froh über diesen Entscheid. Ein weiteres Mal wird der bestehende verfassungsmässige und rechtliche Schutz der letzten Moore und Moorlandschaften durch ein Gericht gestützt

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18.11.2015 Kantonale Richtplanung Uri

Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva äussert sich in der Stellungnahme besorgt über den geplanten Ausbau der Wasserkraft – und hocherfreut über die Vorbild-Rolle des Kantons Uri beim Ausschliessen wertvoller Gewässer von jeglicher Nutzung.

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Stellungnahme

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Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 624 02 91, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

06.11.2015 Mehr Raum für Zürcher Gewässer

Fliessgewässer brauchen Raum. Diesen Raum benötigen die Gewässer, um ihre natürlichen Funktionen – und damit auch den Hochwasserschutz – gewährleisten zu können. Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva macht sich mit einer Stellungnahme zur „Teilrevision der Verordnung über den Hochwasserschutz und die Wasserbaupolizei“ für mehr Gewässerraum und damit für den Schutz und die Aufwertung unserer Gewässer stark.

Medieninformation

Stellungnahme

Weitere Auskünfte

Benjamin Leimgruber, Projektleiter Gewässerschutz Aqua Viva, 052 624 02 91, 078 736 61 81, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

28.10.2015 Wechsel der Geschäftsführung bei Aqua Viva

Die Geschäftsstelle der schweizweit tätigen Gewässerschutzorganisation Aqua Viva wird ab dem 1. November 2015 von Antonia Eisenhut geführt. Als gelernte Geografin bringt sie neue Impulse in die Leitung der Organisation. Antonia Eisenhut setzt sich mit viel Motivation und Umsicht für unsere Gewässer ein, und damit für eine sinnvolle Umsetzung des Gewässerschutzgesetztes. Stefan Kunz, seit 2009 Geschäftsführer von Aqua Viva, nimmt eine neue Herausforderung im Ausland an.

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CV Antonia Eisenhut

Foto Antonia Eisenhut (36.2 kB)

Weitere Auskünfte:

Thomas Weibel, Präsident Aqua Viva, 078 602 13 57

Stefan Kunz, abtretender Geschäftsführer, 079 631 34 67, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin, 052 625 26 67, 076 477 96 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

15.10.2015 Suhre AG – Missachtung der kantonalen Revitalisierungsplanung

Beschwerde gegen Konzessions- und Baugesuch des Kleinwasserkraftwerks Obere Mühle, Suhre AG

Der Bau und die Inbetriebnahme eines Kleinstwasserkraftwerks an der Suhre bei Schöftland wurde vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt bewilligt. Dies, obwohl dieser Abschnitt der Suhre in der Revitalisierungsplanung als schützenswert gilt. Die Umweltverbände Aqua Viva, WWF Aargau und WWF Schweiz reichen gegen diesen unverständlichen Entscheid Beschwerde ein. Sie fordern statt eines neuen Kraftwerkes den Rückbau der alten Anlagen und die naturnahe Gestaltung der Suhre.Als Ersatz für das Kleinstwasserkraftwerk bieten die Umweltverbände die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Dachflächen für Solaranlagen an.

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Beschwerde Kleinwasserkraftwerks Obere Mühle

Weitere Auskünfte:

Stefan Kunz, Geschäftsführer Aqua Viva, 052 624 02 91, 079 631 34 67, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tonja Zürcher, Geschäftsführerin WWF Aargau, 062 823 57 50, 077 426 30 37, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

29.09.2015 Nuolen See – Fakten akzeptieren und revitalisieren statt bauen

Stellungnahme Richtplanüberarbeitung Kanton Schwyz

Der Kanton Schwyz hat die Gestaltungsplanung Nuolen See in den kantonalen Richtplan übernommen. Dieser Gestaltungsplan mit einer Wohnzone im Bereich der heutigen See- und Uferbereiche ist gemäss Bundesgericht nicht vereinbar mit gewässerschutzrechtlichen Bestimmungen. Der kantonale Richtplan ist somit im Gebiet Nuolen See zwingend zu überarbeiten.

Medienmitteilung

Stellungnahme

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07.09.2015 Schweizer Wasserquellen drohen zu versiegen

90 Prozent der naturnahen Quellen in der Schweiz wurden seit dem 19. Jahrhundert gefasst und der Quell-Lebensraum damit zerstört. Der steigende Wasserbedarf, die intensive landwirtschaftliche Nutzung und jüngst auch der Betrieb von Beschneiungsanlagen haben diese lebenspendenden Orte überrollt. Die neue Ausgabe der Zeitschrift aqua viva «Quellen im Fokus / Dossier Sources» zeigt, warum Quellen und ihre Bewohner in Bedrängnis geraten und wie verloren geglaubte Brunnen wieder zum Sprudeln gebracht werden können. Erstmals und für dieses Themengebiet stehen die Fachartikel auch den Lesern in der Westschweiz zur Verfügung.

Wissenswertes zum Thema Wasser: Quellen im Fokus
Laaberquelle,Wikimedia Commons Derzno (6.08 MB)

Laaberquelle, Naturpark Altmühl, Dietfurt. Foto: Wikimedia Commons Derzno

Alpenstrudelwurm, V. Lubini-Ferlin (3.5 MB)

Indikatoren für intakte Quellen: der Alpenstrudelwurm Crenobio alpina. Foto: V. Lubini-Ferlin

Weitere Auskünfte:

Stefan Kunz, Geschäftsführer Aqua Viva, 052 625 26 51, 079 631 34 67, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.zeitschrift.aquaviva.ch

07.09.2015 Bericht Wassererlebnistag: Vom Wasser begeistert – junge Forscher im Eichholz BE

Als Startschuss der Aktivitäten rund um das 200-Jahr Jubiläum der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) in Bern, gingen dreizehn Kinder zwischen fünf und zehn Jahren auf Wassertiersafari in der alten Fischzucht im Infozentrum Eichholz. Die Vielfalt an Wassertieren in den Teichen hat alle hell begeistert.

Vom Wasser begeistert – junge Forscher im Eichholz

Kind mit Binokular, Aqua Viva (3.24 MB); Wie viele Beine hat diese Tier? Das Binokular erlaubt den Forschern eine genaue Untersuchung.

Kinder mit Binokular, Aqua Viva (727.87 kB); Wie viele Beine hat diese Tier? Das Binokular erlaubt den Forschern eine genaue Untersuchung.

Kinder am Teich, Aqua Viva 8889.95 kB); Mit Netz und Gummistiefel ausgerüstet erforschen die Kinder die Teiche im Infozentrum Eichholz.

Grünfrosch, Aqua Viva (2.73 MB); Der Grünfrosch ist gut getarnt zwischen den Wasserpflanzen.

Weitere Auskünfte:

Nicolas Dussex, Geschäftsführer Infozentrum Eichholz, 078 781 82 47, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Salome Steiner, Projektleiterin Umweltbildung Aqua Viva, 052 624 02 90, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20.08.2015 Hochwassersicherheit Sarneraatal – Austritt Umweltverbände aus Mitwirkungsprozess

Der Austritt der Umweltverbände aus dem Mittwirkungsprozess des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal erfolgte diesen Sommer. Die Umweltverbände engagierten sich seit dem Herbst 2014 konstruktiv in der Projektsteuergruppe Hochwasserschutz Sarneraa. Auf die Kernforderungen gemäss Machbarkeitsstudie der Umweltverbände vom 23.3.15 wird aus politischen Gründen explizit nicht eingegangen. Nicht einmal die dazu nötigen technischen Abklärungen werden getroffen. Eine weitere Mitwirkung ist aus Sicht der Umweltverbände nicht sinnvoll und zielführend. Es bleibt den Umweltschutzverbänden keine andere Möglichkeit, als aus der Projektsteuergruppe und der Begleitgruppe Umwelt auszutreten.  

Orientierung zum Austritt der Umweltverbände aus Mitwirkungsprozess Hochwassersicherheit Sarneraatal

Weitere Auskünfte: Stefan Kunz, Geschäftsführer Aqua Viva, 052 625 26 51, 079 631 34 67, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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