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Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die heimischen Gewässer betrifft uns alle. Und wir alle können etwas für lebendige und artenreiche Gewässerlebensräume in der Schweiz tun. Die wichtigsten Tipps haben wir für Sie zusammengefasst.     

 

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Den ökologischen Fussabdruck verbessern

Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emissionen in der Schweiz sind mehr als doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Wir alle können etwas beitragen dies zu verändern: Mobilität, Ernährung, Konsum… . Wir müssen nicht alles auf einmal umsetzen, aber jeder kann mit etwas beginnen. Der WWF hat hierzu «Die zehn besten Klimatipps» zusammengefasst.

Politisch engagieren

Effektiver und nachhaltiger Klima- und Gewässerschutz setzt entsprechende Rahmenbedingungen durch die Politik voraus. Um den Handlungsdruck auf die verantwortlichen Akteure zu erhöhen, können wir den Gewässerschutz bei Wahlentscheidungen berücksichtigen, die Trinkwasser- oder Pestizidinitiative unterstützen, Freunde und Bekannte sensibilisieren oder den Gemeinde bzw. Regierungsrat dazu auffordern, verbaute Gewässer zu revitalisieren. Unter www.flussfrei.ch können Sie bspw. Ihren Regierungsrat dazu auffordern, unnötige Hindernisse in unseren Fliessgewässern zu entfernen - so dass Äsche und Co bei steigenden Wasssertemeperaturen wieder in kühlere Gewässer ausweichen können.

Bewusster Umgang mit der Ressource Wasser

Obwohl es bei extremer Trockenheit und Hitze zu lokalen Verteilungsproblemen kommen kann, wird es in der Schweiz auch in Zeiten des Klimawandels vorerst keinen Wassermangel geben. Ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser zeugt jedoch von Respekt gegenüber diesem in vielen Weltregionen knappen Gut. Hilfreiche Informationen zum Thema Wassersparen bietet beispielsweise Greenpeace Schweiz in einem Blog «7 Tipps zum Wassersparen».

Rückzugsgebiete von Fischen respektieren

Wenn die Wassertemperaturen steigen, leiden viele heimische Fischarten. Besonders Äschen oder Bachforellen reagieren sensibel. In kleineren Bächen ziehen sie sich daher in tiefe Mulden zurück, wo das Wasser kühler ist. Bei Hitze und Trockenheit sollten wir die ohnehin geschwächten Tiere dort nicht zusätzlich stressen. Zum Baden bieten sich besser Freibäder, Badeseen oder grosse Flussläufe an.

Gärtnern ohne Torf

In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumen- und Pflanzenerde. Ein Großteil davon enthält Torf: Ein Stoff aus den Mooren, die dafür ausgebaggert und zerstört werden. Moore sind wertvolle Gewässerlebensräume und beheimaten bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zudem binden sie grosse Mengen klimaschädlichen Kohlendioxids. Wer torffreie Erde verwendet, schützt die Moore und trägt zum Klimaschutz bei.

Jeder kleine Teich ist ein potentielles Amphibiengewässer

14 der 20 Amphibienarten gelten als stark bedroht und stehen auf der roten Liste der gefährdeten Amphibienarten in der Schweiz. Durch den Klimawandel geraten sie zusätzlich unter Druck. Wer einen Garten am Haus hat, kann sich für den Erhalt unserer Amphibien einsetzen. Ein naturnaher Gartenteich ist Lebensraum für Frösche, Kröten und Molche, Vogeltränke und ein wunderbarer Ort, um die Natur zu beobachten.

Mehr zum Thema «Gewässer in Zeiten des Klimawandels» lesen Sie in unserem gleichnamigen Themenheft: Zeitschrift aqua viva, Nr. 3/2019, Gewässer in Zeiten des Klimawandels>

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