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Ein Viertel aller Fliessgewässer der Schweiz zeigen starke Defizite in ihrer Struktur. Nur gerade ein Zehntel der Flüsse und Bäche sind unberührt. Die durchschnittliche hindernisfreie Fliessstrecke ist gerade noch 750 m lang.

Wissenschaft

Revitalisieren – warum und in welchem Rahmen? (2006)

Autor: Peter A., Quelle: Eawag
Anhand des Rhone-Thur- Projektes wurden wissenschaftliche Grundlagen sowie praxistaugliche Instrumente und Methoden für Revitalisierungen erarbeitet. Sowohl Naturschutz und Hochwasserschutz verlangen nach mehr Raum für die Fliessgewässer.


Revitalisierungen mit ökologischen Indikatoren bewerten (2006)

Autor: Tockner K., Quelle: Eawag 
Ziel der Revitalisierungsmassnahmen ist die nachhaltige Verbesserung der ökologischen Integrität eines Ökosystems. Da dies nicht direkt messbar ist, werden Indikatoren benötigt, welche nun durch das Rhone- Thur- Projekt verfügbar sind.


Revitalisieren durch Aufweiten (2006)

Autor:  Rohde S., Quelle: Eawag
Gerinneaufweitung ist ein Beispiel, wie sich Ziele des Wasserbaus mit jenen des Natur- und Landschaftschutzes kombinieren lassen. In den untersuchten Aufweitungen konnte insgesamt eine grosse Naturnähe erreicht werden, nur wenige Defizite bleiben bestehen.

Rechtliche Grundlagen

Gewässerschutzgesetz

Im Gewässerschutzgesetz sind die Grundsätze zur Revitalisierung (Art. 38a) festgelegt.

   

Gewässerschutzverordnung

In der Gewässerschutzverordnung schliesslich wird die Planung der Revitalisierung (Art. 41d) durch die Kantone geregelt. 


Leitentscheid: Rheinaubund gegen Gemeinde Ossingen, Gemeinde Thalheim an der Thur, Regierungsrat und Verwaltungsgericht des Kantons Zürich (1989)

Quelle: Bundesgericht
Um die Überflutungsgefahr der Thur zu vermindern, wurde ein Projekt zur Sanierung der Thur genehmigt. Der Rheinaubund erhob Beschwerde und fordert eine Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten Sanierungsmassnahmen. Er will Überschwemmungen wo möglich als natürlichen Vorgang zulassen und keine Einengung des Wasserlaufes. 

NGOs

Was Fische wollen – oder Flussrevitalisierungen als Herausforderung (2008)

Quelle: Natur + Mensch S. 5- 8
Nicht alle Revitalisierungsprojekte enden erfolgreich, aus diesem Grund ist es wichtig die ökologischen Prozesse besser zu verstehen. Wichtig sowohl für die Planung, als auch für die Erfolgskontrolle sind naturnahe Referenzen. Beispielsweise können anhand von Fischen die Lebensbedingungen in Fliessgewässern untersucht werden.


Revitalisierung von Fliessgewässern – Fische im Fokus (2011)

Quelle: FIBER
Fliessgewässer gehören zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen der Schweiz, viele Fische sind verschwunden, ausgestorben oder stehen auf der roten Liste. Im Wasser ist der Artenrückgang fünfmal grösser als an Land. 


Gerinneaufweitungen – Eine geeignete Massnahme zur Entwicklung naturnaher Fluss-Systeme? (2003)

Quelle: Workshop von BUWAL, BWG, WSL und EAWAG
In der Schweiz werden seit den 90er Jahren Aufweitungen durchgeführt. Um erfolgreiche Projekte durchzuführen, ist der Erfahrungsaustausch sehr wichtig. Zu diesem Zweck fand 2003 ein Workshop statt, der eine Standortbestimmung der Flussaufweitungen zum Ziel hatte. 

Bund und Kantone

Strukturen der Fliessgewässer in der Schweiz (2010)

Quelle: BAFU
Um den Zustand der Fliessgewässer in der Schweiz zu beurteilen und den fehlenden Gewässerraum abzuschätzen, wurden die Fliessgewässer in 24 Kantonen auf ihren ökomorphologischen Zustand untersucht.


Fachspezifische Erläuterungen zur Programvereinbarung im Bereich Revitalisierungen (2011)

Quelle: BAFU
Seit 2011 müssen die Kantone ihre Fliessgewässer und stehenden Gewässer revitalisieren und sind verpflichtet einen Zeitplan dafür festzulegen. Bis 2014 müssen die Kantone eine strategische Revitalisierungsplanung verabschiedet haben. 


Revitalisierung Fliessgewässer – Strategische Planung (2012)

Quelle: BAFU
Diese Vollzugshilfe soll bei der strategischen Revitalisierungsplanung der Kantone unterstützen. Ziel der Revitalisierungen sind naturnahe Fliessgewässer, die von charakteristischen Lebensgemeinschaften besiedelt werden. 

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