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Einzugsgebiete halten sich an keine menschgemachte Grenzen. Um ein nachhaltiges Einzugsgebietsmanagement zu entwickeln, müssen deshalb verschiedenste Akteure zusammenarbeiten und eine gemeinsame Lösung finden. 

Rechtliche Grundlagen

Gewässerschutzgesetz:

In Artikel 39a ist festgelegt, dass innerhalb des Einzugsgebietes die baulichen Massnahmen bezüglich Schwall und Sunk von verschiedenen Wasserkraftwerken aufeinander abgestimmt werden müssen. Laut Artikel 43a gilt dieselbe Regelung auch für den Geschiebehaushalt. 

NGOs

Wasser-Agenda 21 - Netzwerk der Schweizer Wasserwirtschaft (2009)

Autor: Vollenweider S., Quelle: natur und mensch Zeitschrift 6/2009, Seite 12-15
Die integrale Sichtweise bei Wasserthemen soll in Zukunft verstärkt zur Anwendung kommen. Deshalb vereint die Wasser- Agenda 21 die wichtigsten Akteure der Schweizer Wasserwirtschaft. Ein Themenbeispiel mit dem sich die Wasser-Agenda 21 beschäftigt ist die Entwicklung eines integralen Einzugsgebietsmanagements.


Wasser verbindet (2013)

URL: http://www.pusch.ch/index.php?pid=181&l=de

Autor: Zeller S., Quelle: Pusch, Thema Umwelt 3/2013, Leitartikel
Obwohl die Schweiz über eine gut funktionierende Wasserwirtschaft verfügt, entstehen zwischen den verschiedenen Nutzungsansprüchen Konflikte, die es durch Kooperationsprojekte zu bewältigen gilt. Diese Projekte sollten durch eine kommunale Zusammenarbeit im gesamten Einzugsgebiet und nicht kleinräumig realisiert werden. 

Bund und Kantone

Einzugsgebietsmanagement – Leitbild (2011)

Quelle: Wasser- Agenda 21, BAFU
In der modernen Wasserwirtschaft ist das gesamte Einzugsgebiet eines Gewässers der Bezugsraum, auf den sich Strategien, Ziele und Massnahmen beziehen. Das Einzugsgebietsmanagement berücksichtigt die verschiedenen Interessen und Ansprüche am Gewässer und orientiert sich an langfristigen Zielen.


Musterablauf IWM am Beispiel MultiRuz (2012)

Autoren: Manser R., Chaix O., Wehse H., BG Ingenieure, Quelle: IWAGO, NFP61
Schlechte Wasserqualität und Niederwasserprobleme im Val-de-Ruz veranlassten die zuständigen 22 Eintscheidungsgremien die Verantwortung einem einzigen Ansprechpartner zu überlassen. Das Projekt MultiRuz soll als Beispiel dienen und die Vorgehensweise des integrierten Wassermanagements erläutern. 


Hochwasserabschätzung in schweizerischen Einzugsgebieten (2003)

Autoren: Spreafico M., Weingartner R., Barben M., Ryser A., Quelle: Berichte des BWG
In der Hochwasserhydrologie wurden verschiedenste Verfahren entwickelt, um die Hochwasserparameter abzuschätzen. Dabei spielen Grösse und Eigenschaften eines Einzugsgebietes eine wichtige Rolle. Besonders im Bereich von kleinen Einzugsgebieten gestaltet sich die Hochwasserabschätzung als schwierig, was durch die mangelnde Datengrundlage zusätzlich erschwert wird. 


Koordination wasserwirtschaftlicher Vorhaben (2013)

Quelle: BAFU, Vollzugshilfe Renaturierung der Gewässer. Umwelt-Vollzug Nr. 1311
Diese Vollzugshilfe erläutert, wie wasserbauliche Vorhaben im Einzugsgebiet aufeinander abgestimmt werden können. Eine Koordination der verschiedenen Interessensbereiche und Behörden ist eine Voraussetzung für effiziente und nachhaltige Lösungen. 

Wissenschaft

Einzugsgebietsmanagement und Integrale Wasserwirtschaft (2009)

URL: http://www.wa21.ch/index.php?page=312

Autor: Aschwanden H., Quelle: gwa 3/2009
Die Auswirkungen wasserwirtschaftlicher Massnahmen beschränken sich nicht auf administrative Grenzen, deshalb wird für die integrale Wasserwirtschaft das Einzugsgebiet als Bezugsraum gewählt. Anhand verschiedener Thesen wurde die Akzeptanz des Einzugsgebietsmanagements erfragt und unterschiedliche Überlegungen aufgezeigt.  


Vom Bachabschnitt zum Einzugsgebiet (2001)

Autor: Uehlinger U., Quelle: Eawag News 51
Räumliche Heterogenität, hohe zeitliche Dynamik und die Vernetzung mit dem Umland sind wichtige Merkmale von naturnahen Fliessgewässern. Die Einteilung von Fliessgewässern in hierarchisch strukturierte Systeme hilft bei der gesamtheitlichen Beurteilung, wobei das Einzugsgebiet das höchste hierarchische System darstellt.


Karsthydrologische Untersuchung zwischen Waag- und Sihltal, Region Ybrig (Kt. Schwyz) (2012)

URL: http://www.agsr.ch/speleodiversity/speleodiversity.htm

Autoren: Dickert A., Graf R., Hediger B., Quelle: Akten des 13. Nationalen Kongresses für Höhlenforschung
Unterirdische Einzugsgebiete sind oft kaum bekannt und nur schwer einzuschätzen. In diesem Projekt wird die unterirdische Entwässerung in der Region Ybrig anhand von Grossformen und Wasserfärbung erforscht. Für die Teilgebiete sollen anschliessend Wasserhaushaltsbilanzen aufgestellt werden. 


Das Wasser in der Schweiz – ein Überblick (2013)

URL: http://chy.scnatweb.ch/d/Aktuell/News/index.php?id=2753

Autoren: Blanc P., Schädler B., Quelle: Schweizerische Hydrologische Kommission,
Eine Zusammenfassung des Wasserwissens der Schweiz soll die wichtigsten Aspekte der Gewässer und ihrer Abflüsse aufzeigen. Der für den Wasserreichtum der Schweiz verantwortliche Niederschlag, sowie auch andere Faktoren des Wasserhaushaltes werden sich in Zukunft durch den Menschen und den Klimawandel weiter verändern. 

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